{"id":213,"date":"2025-03-31T17:07:02","date_gmt":"2025-03-31T17:07:02","guid":{"rendered":"https:\/\/forsite-verlag.de\/aktuell\/?p=213"},"modified":"2025-03-31T17:07:02","modified_gmt":"2025-03-31T17:07:02","slug":"koenig-heinrich-und-der-reichsfuehrer-ss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forsite-verlag.de\/aktuell\/?p=213","title":{"rendered":"K\u00f6nig Heinrich und der Reichsf\u00fchrer-SS"},"content":{"rendered":"<p>Das Hauptaugenmerk geschichtlicher Betrachtung innerhalb des 3. Reiches lag zweifelsohne auf der Fr\u00fchgeschichte, die zur Keimzelle germanisch-deutscher Kultur und Staatsbildung erkoren wurde. Doch auch das Mittelalter spielte eine nicht unerhebliche Rolle in den Darstellungen germanisch-deutscher Entwicklung. Nachdem zur Fr\u00fchzeit der nationalsozialistischen Bewegung insbesondere dem Freiheitskampf der Sachsen Widukinds gegen die fr\u00e4nkische Christianisierung eine bedeutende Rolle zukam, verlor diese Epoche ob ihres kirchenfeindlichen Elementes nach dem Reichsfrieden mit der katholischen Kirche und der offen ge\u00e4u\u00dferten Sympathie Hitlers gegen\u00fcber dem Franken Karl, zunehmend an Anziehungskraft. An ihre Stellle trat zunehmend die Rezeption des Wirkens Heinrichs I. und seine Rolle im Vorfeld der Ersten Deutschen Reichsgr\u00fcndung.<br \/>\nMit der Kr\u00f6nungs Heinrichs zum K\u00f6nig im Jahr 1919 wurde eine Epoche eingeleutet, die den Schwerpunkt des Reiches vom Westen in den s\u00e4chsischen Norden verlagerte. Heinrich galt gewisserma\u00dfen als erster deutscher K\u00f6nig und schuf mit der Unterwerfung der Slawen und seineen Siegen \u00fcber die Ungarn (933) und D\u00e4nen (934)  die Grundlagen zur Kaiserw\u00fcrde seines Enkels Ottos, der im Jahr 1000 zum ersten deutschen Kaiser erkoren wurde. Heinrich starb am 2. Juli 936 in Memleben im Unstruttal und wurde in einer kleinen Kapelle in Quedlinburg beigesetzt. <\/p>\n<p>Der Ort Quedlinburg wurde genau 1000 Jahre sp\u00e4ter als  \u201eGr\u00fcnder des deutschen Reiches und [\u2026] Sch\u00f6pfer des deutschen Volkes\u201c (Heinrich Sybel) zum Verehrungsobjekt der Nationalsozialisten und insbesondere des Reichsf\u00fchrers SS, Heinrich Himmler, der sich einer Legende zufolge als Wiederverk\u00f6rperung des K\u00f6nigs begriffen haben soll.<br \/>\nHimmler sch\u00e4tzte an Heinrich auch dessen Haltung gegen\u00fcber der Kirche. Diese war n\u00e4mlich im Vergleich zu seinen Vorg\u00e4ngern und Nachfolgern durchaus distanziert, was sich insbesondere in der Ablehnung seiner Kr\u00f6nung durch die Kirche ableiten l\u00e4\u00dft.  Heinrichs Widerstand gegen klerikalen Universalismus und seine Behauptung gegen Frankreich und das Slawentum waren demnach zugleich Anla\u00df f\u00fcr die besondere Verehrung Heinrichs gewesen.<br \/>\nMit der f\u00fcr 1936 anstehenden 1000-Jahr-Feier anl\u00e4\u00dflich des Todestages Heinrichs ergab sich f\u00fcr die SS die M\u00f6glichkeit, Heinrich \u00f6ffentlichkeitswirksam f\u00fcr den Nationalsozialismus zu reklamieren.<br \/>\nAm tausendsten Todestag des K\u00f6nigs, dem 2. Juli 1936, schwor der lebende dem toten Heinrich in dessen (damals leerer) Gruft im Quedlinburger Dom, die Ostmission des Sachsen fortzusetzen und zu vollenden&#8230;<\/p>\n<p>Die aktuelle Ver\u00f6ffentlichung enth\u00e4lt die Himmler-Rede und weitere Beitr\u00e4ge im Rahmen des Ahnenerbe f\u00fcr die Zeitschrift &#8222;Germanien&#8220;.<\/p>\n<p>Auszug aus: <a href=\"https:\/\/parzifal-versand.de\/product_info.php?products_id=277\">Heinrich &#8211; K\u00f6nig und Reichsf\u00fchrer <\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hauptaugenmerk geschichtlicher Betrachtung innerhalb des 3. Reiches lag zweifelsohne auf der Fr\u00fchgeschichte, die zur Keimzelle germanisch-deutscher Kultur und Staatsbildung erkoren wurde. Doch auch das Mittelalter spielte eine nicht unerhebliche Rolle in den Darstellungen germanisch-deutscher Entwicklung. 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