{"id":324,"date":"2026-02-22T14:05:40","date_gmt":"2026-02-22T14:05:40","guid":{"rendered":"https:\/\/forsite-verlag.de\/aktuell\/?p=324"},"modified":"2026-02-22T14:07:01","modified_gmt":"2026-02-22T14:07:01","slug":"mitternacht-gegen-zion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forsite-verlag.de\/aktuell\/?p=324","title":{"rendered":"Mitternacht gegen Zion"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eArier und Juden\u201c in der esoterischen \u00dcberlieferung: zwei rivalisierende einstige Bruderst\u00e4mme?<\/strong><\/p>\n<p>Vor zw\u00f6lftausend Jahren ging ein Reich in einer riesigen Katastrophe zu Ende, wie es bis heute nie wieder auf der Welt existiert hat. Thule war das Reich einer Rasse, die von den G\u00f6ttern abstammte. Diese Rasse verf\u00fcgte \u00fcber ein unbeschreibliches Wissen, das weit \u00fcber das heute bekannte hinausging. [&#8230;] Einige der Wesen aus Thule \u00fcberlebten die Katastrophe, die die Bibel als Sintflut beschreibt. Sie zogen in die Welt und trafen dort auf die Anf\u00e4nge der Menschheit, die gerade ihre ersten Schritte in die Geschichte machte. Sie wurden als G\u00f6tter verehrt, denn sie stammten von ihnen ab. Ihre F\u00e4higkeiten faszinierten die Menschen, die keine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr hatten. Doch was sollten die Wesen von Thule mit den Menschen tun? Diese Frage spaltete die letzten Abk\u00f6mmlinge der G\u00f6tter. Die einen wollten, wenn die Zeit daf\u00fcr reif war, aus den Menschen ihresgleichen machen. Sie wollten ihnen den Hauch des G\u00f6ttlichen verleihen und sie teilhaben lassen an ihrem gigantischen Wissen, sie emporsteigen lassen zu neuen H\u00f6hen. Die anderen wollten, da\u00df die Menschen bleiben, was sie sind. Diese Gruppe wollte weiterhin als G\u00f6tter verehrt werden. F\u00fcr sie waren die Menschen nichts anderes als Herden von h\u00f6heren Tieren, die der F\u00fchrung von Hirten bed\u00fcrfen. Sie wollten ihr g\u00f6ttliches Wissen mit niemandem teilen, denn sie f\u00fchlten sich selbst als G\u00f6tter. Und so kam es, da\u00df sich die Wesen von Thule in zwei Gruppen aufspalteten. Die einen folgten dem Weg zur linken Hand und nannten sich nach ihrem Orakel Agarthi. Die anderen, die dem Rechtsweg folgten und weiterhin als G\u00f6tter verehrt werden wollten, waren die Schamballah. Beide Gruppen aber, selbst jene der Schamballah, vermischten sich im Laufe der Jahrtausende mit den Menschen, so da\u00df sie ihnen \u00e4u\u00dferlich immer mehr glichen. Und doch wurde das aus Thule \u00fcberlieferte Wissen bis heute bewahrt. Die beiden Gruppen aber, Agarthi und Shamballah, stehen seit Jahrtausenden im Kampf gegeneinander. Und das unterschiedliche Schicksal, das sie den Menschen zugedacht haben, ist der Grund daf\u00fcr.\u00ab<\/p>\n<p>Was hier mit Agartha und Shambala umschrieben wird, ist ein postulierter Gegensatz zwischen \u201eArier- und Judentum\u201c.  Die gemeinsame Abstammung von \u201eJuden\u201c und \u201eAriern\u201c, die in eingangs zitiertem Roman beschrieben wird, ist indes keine Erfindung des Autoren Russel McCloud, sondern ein Motiv, das in einer ganzen Reihe von Ver\u00f6ffentlichungen aufgegriffen wird.<br \/>\nIm Kern geht es darum, da\u00df sowohl die urspr\u00fcnglichen Juden als auch die \u201eArier\u201c, also der nordische Mensch indogermanischer Sprache (\u201eUrgermanen\u201c), aus dem Norden Europas stammen. Ihre Vorfahren waren demnach die ersten Kulturmenschen, bevor sich die Wege der Arier von den Juden trennten. W\u00e4hrend die Arier dieser Erz\u00e4hlung zufolge anderen Menschen ihr Wissen mitteilen und sie daran teilhaben lassen wollten, m\u00fchten sich die Juden um Geheimhaltung ihres Wissens, um damit die \u00fcbrigen Menschen zu versklaven. Seit der Trennung dieser beiden St\u00e4mme w\u00fcrden sie einander als Erbfeinde bek\u00e4mpfen.<br \/>\nNun w\u00e4re dieses Erz\u00e4hlung von den Bruderst\u00e4mmen, die getrennte Wege gingen, nicht weiter erw\u00e4hnenswert, wenn es sich um ein typisches Fragment verschw\u00f6rungsthoretischer Erz\u00e4hlungen handeln w\u00fcrde, das von verschiedenen Autoren aus einer Phantasiequelle kopiert worden w\u00e4re. In diesem Fall jedoch  existieren seit einiger Zeit wissenschaftliche Hinweise, die es sinnvoll erscheinen lassen, den Hintergr\u00fcnden und Urspr\u00fcngen dieser \u00dcberlieferung nachzusp\u00fcren.<\/p>\n<p>Woher stammen die im eingangs erw\u00e4hnten Roman aufgestellten Thesen der gemeinsamen Herkunft von \u201eJuden und Ariern\u201c?\u201c<br \/>\nEiner der bekanntesten Autoren, die davon berichteten, da\u00df \u201eArier\u201c und \u201eJuden\u201c gemeinsamer Abstammung sind, sich aber f\u00fcr unterschiedliche Wege entschieden, war Wilhelm Landig (1909 \u2013 1997). Landig  war Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der  SS und w\u00e4hrend des Krieges Offizier der Waffen-SS, unter anderem in der Division \u201eFlorian Geyer\u201c. Nach Verwundung 1944 war er erneut f\u00fcr den SS-Sicherheitsdienst t\u00e4tig und daher vertraut mit den Forschungen innerhalb der SS. Sehr wahrscheinlich hatte er ebenso Kenntnis von den Forschungen und Expeditionen, die im Rahmen der Organisation \u201eSS-Ahnenerbe\u201c betrieben wurden, wie von den Erkenntnissen der SS, die aus der Beschlagnahmung von Akten in St\u00fctzpunkten der vielen verbotenen Logen herr\u00fchrten.<br \/>\nIn seiner Thule-Romantrilogie \u2013 G\u00f6tzen gegen Thule (1971), Wolfszeit um Thule (1980) und Rebellen f\u00fcr Thule &#8211; Das Erbe von Atlantis (1991) \u2013 mischte er esoterische \u00dcberlieferungen  und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Fr\u00fchgeschichte mit zeitgeschichtlichen Ereignissen und erdachten Handlungsstr\u00e4ngen.<br \/>\nIn seinem Erstwerk \u201eG\u00f6tzen gegen Thule\u201c schreibt Landig:<\/p>\n<p><em><\/p>\n<blockquote><p>\u201eAlle Logen unterstehen dem \u203aHead of all true Freemasons\u2039, die als Hilfstruppen des Berges Zion unter vielfach profanen Tarnungen zum Ziele des One World Government gef\u00fchrt werden. Es ist eine Macht, die \u00fcber allen anderen Kr\u00e4ften ihr Netz hat und mit allen zusammen gegen den Mitternachtsberg anst\u00fcrmt&#8230;.<br \/>\n\tDie erw\u00e4hnten Bezirke gehen bis in das Goldene Zeitalter einer l\u00e4ngst vergangenen Menschheitsepoche zur\u00fcck. In den \u00dcberlieferungsfragmenten des Verlorenen Paradieses der Atlantisperiode ist unter anderem auch die Rede davon, da\u00df es ein Interregnum gegeben habe, in dem Schwarzmagier semitischer Herkunft \u00fcber die arischen Atlantier herrschten&#8230; \tBei den Israeliten eingesickerte esoterische Begriffe und Mysterienweisheit aus dem \u00f6stlichen Lebenskreis vermittelten ihnen das Wissen um ein esoterisches Weltzentrum, den unter verschiedenen Namen bekannten Berg Meru, den Mitternachtsberg! Dieser Hochsitz des alten Atlantis aus einer Zeit, als Gr\u00f6nland noch das Gr\u00fcne Land war, erinnerte die Israeliten wieder an das dort einst innegehabte Interregnum ihrer Rasse. Jesaja f\u00fchrte den Berg in der Bibel als Har-Moed, den Berg der Versammlung, an. Daraus entstand eine geistige Variation; der Berg Zion als j\u00fcdisches Zentrum mit Jahweh als Baal-Zion. Das Mysterium von Asdard-Aggarth bezeichneten sie auf semitisch: Gabbatha. Das Wissen um diese Dinge verband die Israeliten intuitiv mit einer Sehnsucht nach der gl\u00fccklichen Zeit ihrer Herrschaft \u00fcber Generationen von Atlantiern. Dieses mystische Unterbewu\u00dftsein ist der wahre Grund ihrer geschichtsperiodisch anhaltenden Unrast und Einsickerung in die westlichen und n\u00f6rdlichen Lebensbezirke. In diesen bilden sie derzeit einen graumagischen Kreis mit einem schwarzmagischen Zentrum, da sie sich vom schwarzkultischen Urgrund nicht zu l\u00f6sen verm\u00f6gen. Aus dieser Blickrichtung nach dem arktischen Weltberg resultiert nun das Vordringen in die Bereiche des Gro\u00dfen Pols im Wettlauf mit den wei\u00dfmagischen Kr\u00e4ften der indo-arischen Gruppen, die eine atlantische Renaissance erstreben. Eine Entscheidung auf lange Sicht bahnt sich an: Entweder bringen die Shriners die Tafeln vom Sinai zum Mitternachtsberg und assimilieren die Wei\u00dfe Kraft f\u00fcr die Herrschaft des Baal Jahweh, oder das kommende Wassermannzeitalter eines neuen Yuga geht durch das l\u00e4uternde Feuer des Nordens!\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><\/em><\/p>\n<p>Landig beschreibt hier u.a. eine Zeit, in der die Vorfahren der Juden und Arier gemeinsam eine subpolare Region bewohnt haben sollen, die mit dem damals klimatisch habitablen Gr\u00f6nland \u00fcbereinstimmen d\u00fcrfte, auf dem vermutlich der Mitternachtsberg angesiedelt war. Dieser Berg gilt als mystischer G\u00f6tter- und Versammlungsberg der esoterischen \u00dcberlieferung und erhielt sich als Weltenberg unter verschiedenen Namen, u.a. (Su)Meru in den Mythen der V\u00f6lker. Dem Mitternachtsberg als Gegenpol gegen\u00fcbergesetzt wird in der esoterischen \u00dcberlieferung der Berg Zion, der die St\u00e4tte des Tempels von Jerusalem und Wohnsitz Jahwehs darstellt.<br \/>\nDie von Landig als \u201eAtlantis\u201c bezeichnete Heimat dieses fr\u00fchgeschichtlichen Reiches soll der urspr\u00fcnglichen \u00dcberlieferung zufolge um 10.500 v. Zw. untergegangen sein. Die Lage von Atlantis wird von zahlreichen Autoren jeweils in verschiedenen Teilen der Welt verortet.<\/p>\n<p>Auszug aus: <a href=\"https:\/\/parzifal-versand.de\/product_info.php?products_id=341\" target=\"_blank\">&#8222;Mitternacht gegen Zion&#8220;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eArier und Juden\u201c in der esoterischen \u00dcberlieferung: zwei rivalisierende einstige Bruderst\u00e4mme? Vor zw\u00f6lftausend Jahren ging ein Reich in einer riesigen Katastrophe zu Ende, wie es bis heute nie wieder auf der Welt existiert hat. Thule war das Reich einer Rasse, die von den G\u00f6ttern abstammte. 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