Die Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik erreicht einen weiteren Höhepunkt: Erstmals in der Geschichte der BRD soll mit dem Forsite Verlag offenbar ein Buchverlag ohne Verbotsverfügung zerschlagen werden!
Der auf die Themenfelder europäische Frühgeschichte und Mythologie spezialisierte Forsite Verlag wurde im Jahr 2004 begründet. Innerhalb von 22 Jahren wurden in diesem Verlag mehr als 100 Bücher zur Frühgeschichte, Mythologie und zu Rätseln der Geschichte veröffentlicht, darunter einige Titel, die als Standardwerke in ihrem Bereich zu bezeichnen sind. Kein einziges dieser Bücher wurde bislang strafrechtlich beanstandet.
Trotz dieser strafrechtlichen Unbedenklichkeit erfolgte am 11. März 2026 ein massiver Übergriff seitens staatlicher Behörden, bei dem nicht nur PCs und Speichermedien, sondern auch sämtliche verfügbaren Exemplare der im Forsite Verlag erschienenen Bücher „sichergestellt“ wurden, darunter mehr als 120 Exemplare des Titels „Historische Sagen und Geschichten, nacherzählt für Kinder“. Insgesamt wurden bei dieser Aktion viele Hundert Exemplare von Büchern offensichtlich widerrechtlich beschlagnahmt. Diese Aktion stellt ein Novum in der Geschichte der BRD dar, denn noch nie zuvor wurden ohne Verbotsverfügung alle verfügbaren Exemplare aller veröffentlichten Titel eines Verlags beschlagnahmt!
Als Vorwand dieser sich auch gegen die Presse- und Meinungsfreiheit richtenden Maßnahme diente ein vom Verleger betriebenes Nebengewerbe im Bereich des Mediendesigns, in dessen Rahmen Internetseiten verschiedener Kunden betreut und Satz- und Grafikarbeiten für diverse Auftraggeber durchgeführt wurden.
Da diese mit einem massiven Umsatzausfall verbundene behördliche Maßnahme inzwischen mehr als 40 Tage zurückliegt, ohne daß den Beschwerden der Rechtsvertreter Abhilfe verschafft oder irgendein für die Fortsetzung der gewerblichen Tätigkeit benötigter beschlagnahmter Gegenstand wieder ausgehändigt worden wäre, wende ich mich als Autor, Verleger und Versandhändler nunmehr an die Öffentlichkeit, um meinen Protest gegen die Kriminalisierung meines Verlages und Versandhandels zum Ausdruck zu bringen. Um den Kampf für Presse- und Meinungsfreiheit in diesem Land bis zu einem glücklichen Ende fortsetzen zu können, ersuche ich auch Sie um Ihre Unterstützung.
Mit freundlichem Dank und Gruß,
Dennis Krüger