Forsite Verlag Veröffentlichungen Das Attentat auf Donald Trump – inszeniert?

Das Attentat auf Donald Trump – inszeniert?



Die Bilder haben sich in die Köpfe der Menschen, vor allem die der Sympathisanten des aktuellen US-Präsidenten, eingebrannt: Donald Trump steht umringt von Sicherheitsleuten mit blutendem Ohr vor der Bühne und reckt eine Faust in die Höhe. Nicht zuletzt dieses Bild dürfte zur Wiederwahl Donald Trumps beigetragen haben. Der gerade einem Attentat entkommene, furchtlose Kämpfer gegen den tiefen Staat überlebt mit Gottes Hilfe und zeigt sich kämpferisch.

Doch was, wenn dieses Szenario nicht unvorhergesehen kam, sondern Teil einer Inszenierung war? Einer Inszenierung, in der Trump sein künftiges Schicksal mit den Interessen gewisser Hintermänner verband, möglicherweise mit Interessengruppen aus Israel? Unbestreitbar ist, daß dem Secret-Service als für den Schutz eines Präsidentschaftskandidaten zuständige Organisation gravierende Fehler unterliefen. So war zumindest offiziell das Gebäude, vom dem aus die Schüsse abgefeuert wurden, die Trump und zwei Besucher verletzten und einen Zuschauer töteten, nicht von Sicherheitskräften besetzt und Warnungen von Besuchern der Veranstaltung, die mindestens 30 Minuten vor dem Zwischenfall den späteren Schützen auf dem Dach der Polizei meldeten, nicht nachgegangen wurde. Nun könnten diese unerklärlichen Versäumnisse einerseits auf ein Vorgehen deuten, das die Ermordung Trumps ermöglichen sollte, andererseits aber auch auf eine Inszenierung, in die Trump eingeweiht war. Gegen die erste Option spricht, daß der Todesschütze ein unerfahrener Schütze war und die gesamten Umstände: Man versetze sich in die Lage Trumps, auf den soeben geschossen wurde. Als er, umringt von Sicherheitskräften, aufstand und die Faust nach oben reckte, war die Lage nach wie vor unübersichtlich, es hätte durchaus noch Gefahr von einem Attentäter ausgehen können. Wer richtet sich in so einem Moment auf und reckt die Faust nach oben? Jemand mit Nerven aus Stahl oder jemand, der weiß, daß keine Gefahr droht und ein gutes Bild für seinen Wahlkampfendspurt benötigt. Dazu würde auch passen, daß der Streifschuß an Trumps Ohr nicht verifiziert wurde und man lediglich Blut an seinem Ohr und seiner Wange wahrnehmen konnte.

Der auf Verschwörungsfälle spezialisierte Autor Gerhard Wisnewski weist diese Theorie mit zwei Hauptargumenten zurück:1 Zum einen hätten sich nach dem Zerdrücken einer Blutkapsel zur Vortäuschung eines Schußtreffers Blutspuren an einer der Hände Trumps finden müssen, die aber nicht existierten. Dem ist entgegenzuhalten, daß die Blutspritzer im Gesicht des damaligen Präsidentschaftskandidaten nur von seiner Hand oder seinem Arm stammen können, da die Kugel von vorne kam und Blut entsprechend nach hinten gespritzt wäre; zudem hätte es sich auch um eine einfache mit Blut gefüllte Tube handeln können. Zum anderen verweist Wisnewski darauf, daß die Kontrolle der Sicherheitskräfte nicht bei Trump lag, sondern bei Biden, der sicherlich eine Inszenierung zugunsten seines Konkurrenten unterbunden hätte. Das ist sicherlich zutreffend, aber nur dann, wenn man Biden nicht im Unklaren über den tatsächlichen Zweck der Aktion gelassen hätte. Denkbar wäre etwa, daß die Drahtzieher Biden und untergeordneten Verantwortlichen die Aktion als geplante tatsächliche Eliminierung Trumps verkauft haben. Das würde die Untätigkeit der Behörden erklären.

Aber wer hätte die Macht, die Aktion so durchzuführen? Unzweifelhaft nur eine, deren Einfluß weltweit in diverse Geheimdienste hineinreicht. So haben einige Trump-Kritiker, darunter auch einstige Anhänger, den Mossad im Verdacht. Dieser Verschwörungstheorie zufolge sei das Trump-Attentat „nur eine Show“ und eine Komplettinszenierung jüdischer Kreise gewesen. Diese hätten Trump angeboten, sich um die damals gegen ihn laufenden Gerichtsverfahren zu kümmern und seine Wiederwahl mit einem fingierten Anschlag abzusichern. Im Gegenzug sei er ihnen einige Gefallen schuldig. Trumpf fungiere dabei zugleich als „großer Täuscher und Verführer“, der die messianischen Endzeitgedanken der stärksten jüdischen Lobby in den USA, der Chabad-Lubawitsch-Sekte, verwirklichen und die Welt ins Chaos stürzen soll“, um den vermeintlichen Untergangs- und anschließenden Heilsfahrplan der Bibel zu erfüllen, wie Gerhard Wisnewski diese These zusammenfaßt.2

Die Regieführung der Lubawitscher erscheint immerhin vorstellbar, hatte doch schon der diesen nahestehende Martin Buber (1878 – 1965) in seinem Roman „Gog und Magog“ folgende Zukunftsvision offenbart: „Die Welt der Völker ist in Aufruhr geraten, und wir können nicht wollen, daß es aufhört, denn erst, wenn die Welt in Krämpfen aufbricht, beginnen die Wehen des Messias… Selber müssen wir dahin wirken, daß sich das Ringen zu den Wehen des Messias steigere… Wir müssen der Stunde harren, da uns das Zeichen gegeben wird… Nicht zu löschen ist uns dann aufgetragen, sondern anzufachen.“

Am 7. Oktober 2024 weilte der US-Präsident tatsächlich an der Ohel-Chabad-Gedenkstätte in New York, wo sich das Grab des bedeutendsten Führers der Chabad Lubawitsch befindet. Trump legte einen Stein auf den Grabstein des vermeintlichen Welterlösers Menachim Schneerson. Politisch demonstriert der über seinen Schwiegerson Jared Kushner auch familiär mit Israel verbundene Präsident eine Bündnistreue gegenüber Israel, wie nur wenige seiner Vorgänger. Ganz offen unterstützt er Pläne, zur Umsiedlung der Palästinenser aus dem Gaza-Streifen. Dasselbe Bild ergab sich anläßlich des lange erwarteten, völkerrechtswidrigen israelischen Angriffs auf den Iran.3

Ob das Attentat mit Wissen Trumps geschah wird vielleicht nie enthüllt, welche Rolle er spielt aber wird die Zukunft zeigen.

Anmerkungen
1) G. Wisnewski: Verheimlicht – vertuscht – vergessen 2025, S. 161 ff.
2) Vgl. G. Wisnewski: Verheimlicht – vertuscht – vergessen 2025, S. 161. Dieser tatsächlich nicht nur innerhalb der jüdischen Lubawitsch-Sekte verbreiteten Ansicht folgt auf Wirren und Kriege die Ankunft des Messias ben David (aus dem Hause David), dem aber erst der falsche Messias vorausgehe, der Antichrist, der die Welt in Chaos und Verderben stürzen werde.
3) Siehe dazu Krüger: Mitternacht gegen Zion. 2025, S. 158.

Auszug aus „Verschwörung“ – Neuauflage 2025

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